
Sabine Jakob S

Sabine Jakob sammelt gerne Steine. Besonders in Flussbetten oder am Meer. Steine haben für sie etwas Unvergängliches.
Nach der Scheidung von ihrem ersten Mann wurde ihr erstmals schmerzlich bewusst, dass auch die schönsten Träume zerplatzen können und eigentlich nichts für die Ewigkeit gemacht ist. Nicht einmal Steine. Irgendwann werden auch die härtesten Felsen zu feinem Sand. Mit diesem inneren Bild wurde es auf einmal leichter, Veränderungen in ihrem Leben zu akzeptieren.
Den Tod ihres Vaters und besonders den Verlust ihrer jüngeren Schwester zu verarbeiten, fiel ihr unglaublich schwer. In Verbindung mit einem Umzug ins Ausland und einer dadurch veränderten beruflichen Situation, konnte sie im Alltag nur bestehen, indem sie die Ereignisse verdrängte. Ihr Körper reagierte mit einer Lungenentzündung, einem Bandscheibenvorfall und einer Autoimmunerkrankung. In dieser Zeit wurde sie auf ein Buch aufmerksam, über dessen Titel sie zunächst nur mit dem Kopf schütteln konnte: Lieben was ist.
Sie ließ sich auf das Experiment von The Work ein und war überrascht, wie schnell sich kleine, aber spürbare Veränderungen in ihrer Sicht auf die Dinge zeigten.
Eine Ausbildung als Begleiterin für The Work, viele Seminare, die Arbeit mit sich selbst und mit unterschiedlichen Menschen vertieften ihre Erfahrungen. The Work ist heute der Kern ihrer Tätigkeit und ihre regelmäßige Praxis im Alltag.
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